HELGE TIEMANN (39)
Bürgermeister der Gemeinde Bönningstedt
“Als Bürgermeister trage Verantwortung dafür, dass aus politischen Entscheidungen konkrete Ergebnisse werden. Dass Verwaltung funktioniert. Dass Projekte vorankommen. Und dass die Menschen wissen, an wen sie sich wenden können.
Dabei möchte ich Bönningstedt nicht vom Schreibtisch aus verwalten. Ich will zuhören, die Menschen mitnehmen, Probleme lösen und unser Dorf weiterentwickeln - gemeinsam mit Politik, Vereinen, Unternehmen und Ihnen.
Pragmatisch. Transparent. Ansprechbar.”
WAS GERADE LÄUFT
Seit dem 1. Oktober geht es nicht mehr um die Vorbereitung auf das Amt – sondern um die Arbeit für Bönningstedt.
Hier nehme ich Sie mit: zu Terminen und Gesprächen, zu Projekten in unserer Gemeinde, zu wichtigen Entscheidungen und zu Themen, an denen die Verwaltung gerade arbeitet. Nicht alles lässt sich von heute auf morgen lösen. Aber Sie sollen nachvollziehen können, womit ich mich beschäftige, was vorangeht und wo es vielleicht auch einmal hakt.
PARTEILOS
Ich bin als Bürgermeister keiner Partei verpflichtet. Ich bin den Menschen in Bönningstedt und meinem Amt verpflichtet.
Die Gemeindevertretung trifft die politischen Entscheidungen und bestimmt die Ziele und Grundsätze für unsere Gemeinde. Meine Aufgabe als hauptamtlicher Bürgermeister ist es, die Verwaltung zu führen, Entscheidungen vorzubereiten und demokratisch gefasste Beschlüsse zuverlässig umzusetzen.
Dabei geht es für mich nicht um Parteipolitik, sondern um gute Verwaltung: rechtssicher, lösungsorientiert, wirtschaftlich und so effizient wie möglich. Deshalb bleibe ich parteilos und arbeite mit allen Fraktionen vertrauensvoll zusammen. Entscheidend ist für mich nicht, von wem eine gute Idee kommt – sondern was sie Bönningstedt bringt.
SPRECHEN SIE MIT MIR
Sie möchten unkomplizierten Kontakt mit mir aufnehmen, haben Fragen, Feedback oder wollen einfach ihre Gedanken mit mir teilen?
Als Bönningstedter bin ich jederzeit für Sie ansprechbar:
Beim Wocheneinkauf im Dorf, beim Spaziergang, auf Veranstaltungen, dem Sportplatz oder während meiner Sprechstunden.
Zusätzlich können Sie ganz unbürokratisch dieses Kontaktformular ausfüllen. Ich werde mich so schnellstmöglich bei Ihnen zurückmelden.
DAFÜR STEHE ICH
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Ich bin in Bönningstedt aufgewachsen – und meine Töchter tun es heute. Ich bin hier zur Schule gegangen, Daphne und Olivia gehen hier in die Kita und zur Tagesmutter. Sie wachsen in derselben Dorfgemeinschaft auf, die auch mich geprägt hat.
Meine Familie lebt seit vielen Generationen hier und engagiert sich aktiv in unserer Freiwilligen Feuerwehr. Ich selbst habe beim SV Rugenbergen Fußball und Tischtennis gespielt und mehrere Jugendteams trainiert.
Als tief verwurzelter Teil unseres Ortes kenne ich die Menschen, ihre Herausforderungen und ihre Wünsche. Dieses feste Fundament aus Vereinsleben, Ehrenamt und familiärer Verbundenheit macht Bönningstedt für mich seit 38 Jahren zu weit mehr als einem Wohnort. Bönningstedt ist Heimat, Verantwortung und Antrieb zugleich.
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Verwaltung ist speziell, muss aber nicht kompliziert sein.
Als gelernter Verwaltungsfachmann mit vielen Jahren Erfahrung weiß ich genau, wie Verwaltung funktioniert – und wo Bönningstedts ungenutzte Potenziale liegen. Durch meine bisherige Tätigkeit, meine Fortbildung zum Fachwirt und meinen langjährigen Blick auf unser Dorf bringe ich das Fachwissen mit, das ein hauptamtlicher Bürgermeister vom ersten Tag an braucht. Wer sich eine solche Stelle leistet, muss spürbaren Mehrwert erhalten – und zwar sofort.
Ich kenne unsere Strukturen, verfüge über ein starkes Netzwerk im Dorf, im Kreis, in Behörden und in der Politik und kann diese Verbindungen gezielt für Bönningstedts Zukunft einsetzen. So sorge ich dafür, dass unsere Gemeinde professionell, modern und unbürokratisch gestaltet wird.
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Alles wird teurer – auch in Bönningstedt.
Deshalb müssen wir sorgfältig wirtschaften, Ausgaben kritisch prüfen und vorhandene Potenziale besser nutzen. Steuererhöhungen dürfen nur das letzte Mittel sein, kein fauler Kompromiss.
Als Verwaltungsfachwirt weiß ich, wo Einsparungen konkret möglich sind und wie neue Einnahmen entstehen – beispielsweise durch aktive Wirtschaftsförderung. Wir müssen unsere Betriebe gezielt unterstützen und neue Unternehmen gewinnen, die hier Arbeitsplätze schaffen und Steuern zahlen.
Zudem stehe ich im engen Austausch mit Fördermittelgebern. Viele Programme hat Bönningstedt bisher kaum genutzt, obwohl sie wertvolle Chancen bieten. Diese Mittel möchte ich künftig systematisch einwerben und für Projekte einsetzen, die unseren Ort stärken.
Geld, das von unseren Bürgerinnen und Bürgern kommt, soll auch wieder zu ihnen zurückfließen: in Form sinnvoller Angebote, guter Kitas, moderner Infrastruktur und eines verlässlichen, zukunftsorientierten Gemeinwesens. Mit einem starken Netzwerk und klaren Prioritäten können wir das erreichen.
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Ein Bürgermeister muss für seine Gemeinde da sein, sichtbar und ansprechbar. Für mich bedeutet das: besserer Service und echte Bürgernähe.
Mit festen Bürgersprechstunden, auch abends und digital, werde ich unkomplizierten Kontakt auf Augenhöhe ermöglichen. Kurze Wege, schnelle Antworten und moderne Prozesse sollen den Alltag unserer Bürgerinnen und Bürger spürbar erleichtern.
Erfolge und Herausforderungen kommuniziere ich offen – über Newsletter, Hauswurfsendungen und Social Media. So schaffen wir Vertrauen und machen Verwaltung ehrlich, direkt und bürgerfreundlich.
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Bönningstedt braucht eine starke Wirtschaft, um handlungsfähig zu bleiben.
Als Bürgermeister will ich neue Unternehmen anziehen – mit klarer Flächenplanung und Strategie, partnerschaftlicher Ansprache und verlässlichen Bedingungen auf beiden Seiten. Dabei achte ich darauf, dass durch Neuansiedlungen immer auch ein Mehrwert für unsere Bürgerinnen und Bürger entsteht.
Wenn Unternehmen, die hier Arbeitsplätze schaffen und Steuern zahlen, sich entwickeln wollen, werde ich dieses positive Wachstum aktiv unterstützen – mit weniger Bürokratie, direktem Kontakt und besserer Vernetzung.
So sichern wir Arbeitsplätze und Einnahmen, die in unsere Lebensqualität zurückfließen. Denn eine starke Wirtschaft ist das Fundament für gute Kitas, gepflegte Straßen und ein lebenswertes Bönningstedt. Es geht immer darum, unsere Bürgerinnen und Bürger zu entlasten.
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Sicherheit beginnt im Alltag.
Wer in Bönningstedt lebt, soll sich sicher fühlen – beim Spaziergang, im Verkehr, in den eigenen vier Wänden oder bei Stromausfällen. Ich werde den Bevölkerungsschutz stärken und die Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Polizei und Hilfsdiensten ausbauen. Unsere Feuerwehr leistet hervorragende Arbeit und verdient volle Unterstützung und moderne Ausstattung. Überfälle und Einbrüche müssen proaktiv unterbunden und schneller geahndet werden.
Gleichzeitig will ich Bönningstedt verkehrssicher und mobil halten – mit sicheren Schulwegen, sinnvoller Infrastruktur und Lösungen für den ÖPNV.
Mein Ziel: eine Gemeinde, in der sich alle Generationen sicher fühlen und Mobilität zuverlässig funktioniert.
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Das Beste kommt zum Schluss:
Bönningstedt ist ein Dorf – und soll es bleiben. Hier zählen die Menschen, denn unsere Gemeinschaft lebt von denjenigen Bürgerinnen und Bürgern, die sich engagieren – in Vereinen, bei der Feuerwehr oder in der Nachbarschaft. Unsere Vereine und Institutionen sind Sozialarbeiter, Eventmanager und Kulturschaffende.
Dieses Ehrenamt verdient Anerkennung und Unterstützung durch unbürokratische Prozesse und mehr Sichtbarkeit.
Zusätzlich werde ich Familien mit verlässlicher Betreuung, guten Schulen und sicheren Spielräumen stärken und Jugendlichen echte Beteiligung ermöglichen. Auch unsere Senioren sollen eingebunden bleiben – mit Treffpunkten, Austausch und offener Kommunikation.
So bleibt Bönningstedt ein Ort, an dem sich alle Generationen zuhause fühlen.